Gute Noten für Energiesparlampen

27.03.2008 - Quelle/Text: pressetext.at

In einer Pressekonferenz hat der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI) die Testergebnisse aus dem Vergleich von 24 Energiesparlampen präsentiert. Die Tester kamen zum Ergebnis, dass Konsumenten für Sparlampen zwar tief in die Tasche greifen müssen, der Kauf sich aber dennoch auszahlt. So senken Energiesparlampen nicht nur den Stromverbrauch, sie schonen auch die Umwelt.

Helligkeitsabnahme als negativer Punkt

Energiesparlampe
Energiesparlampen: Sparsam beim Energieverbrauch, beim Kauf sollte auf einige Dinge zu geachtet werden.

Der VKI prüfte die Energiesparlampen auf lichttechnische Eigenschaften, Umweltbelastungen und Herstellerangabe.

Ein negativer Aspekt von Energiesparlampen kommt der Helligkeitsabnahme bei fortschreitender Brenndauer zu. Nach Angaben der Tester muss eine Sparlampe länger als 1.000 Brennstunden halten, damit sich die Investition lohnt.

17 Prozent der getesteten Lampen verloren bereits nach 2.000 Stunden an Helligkeit. In der Minderheit waren jene Lampen, die weniger als 20 Prozent an Helligkeit verloren.

Umstieg lohnend: Einsparung von 63 Euro an Stromkosten pro Jahr

Trotzdem lohnt sich der Umstieg von Glühbirnen auf Energiesparlampen auf jeden Fall: "Ein durchschnittlicher österreichischer Haushalt spart rund 63 Euro pro Jahr an Stromkosten", erklärt Franz Floss, Geschäftsführer des VKI. "Mit einem Umstieg auf Energiesparlampen spart ein österreichischer Haushalt 215 Kilogramm CO2 pro Jahr. Hochgerechnet auf ganz Österreich bedeutet das rund 750.000 Tonnen CO2 jährlich", ergänzt der Konsument-Energieexperte Mirko Bernhard.

Griff zu Billigprodukten nicht sinnvoll 

Der Griff zu Billigprodukten ist nur bedingt sinnvoll. Markenprodukte schnitten im Test eindeutig besser ab. Für jene Bereiche, in denen aus Komfort- und Sicherheitsgründen möglichst schnell viel Licht gefragt ist, rät Bernhard die Herstellerangaben zu beachten, denn nicht alle Sparlampen leuchten ohne Verzögerung auf oder erreichen schnell ihre Helligkeit.

Beim Kauf von Energiesparlampen müssen Konsumenten zudem darauf achten, dass häufiges Ein- und Ausschalten einige Sparlampen nicht vertragen. Für Bereiche wie Bad, WC oder Stiegenhaus sind die Herstellerangaben zu beachten.

Auch gehören Energiesparlampen aufgrund ihres Quecksilbergehaltes in den Sondermüll. Diese werden von den kommunalen Sammelstellen unentgeltlich zurückgenommen.

Weitere Informationen:
Bericht im Testmagazin "Konsument"
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