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Energie Klima
Andheri-Hilfe Bonn finanziert Solaranlagen in Bangladesch
25.08.2008 10:32:23 von Georg Witzel

Die "Chars" in Bangladesch sind flache Flussinseln und sie werden auch langfristig nicht im Einzugsgebiet der öffentlichen Stromversorgung liegen. Die Menschen hier sind auf teure und gesundheitsschädigende Kerosinlampen angewiesen. Dies ändert sich nun für 400 Haushalte.
200 Solaranlagen mit einer jeweiligen Leistung von 50 W pro Anlage werden errichtet. Mit einer Anlage können jeweils zwei Familien zwei bis drei Lampen betreiben. Das Solarmodul wird an einem Haus - an einem Bambusstamm - befestigt, und über Drähte wird eine Verbindung zwischen zwei Häusern hergestellt
Der für eine erfolgreiche Integration der Solarkomponente erforderliche technische Input kommt von der erfahrenen einheimischen Organisation Grameen Shakti.
Anfang Oktober 2007 erhielt Grameen Shakti den "Right Livelihood Award", der auch als alternativer Nobelpreis bekannt ist. Grameen Shakti installiert die Solaranlagen, führt Trainingsprogramme unter der Ägide eigener erfahrener Trainer durch, trägt die Reparatur- und Instandsetzungskosten für drei Jahre und gibt Garantien für die einzelnen Teile der Anlage.
Die Solarenergie stellt saubere und sichere Energie für Bildung, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung sicher. Armut in der Projektregion kann noch effektiver bekämpft werden. Außerdem bietet die Solarenergie eine wichtige Grundlage für eine Entwicklung, die auch den jungen Menschen eine Perspektive bietet.

Weitere Projekte im Bereich Ressourcenschutz unter:
http://www.andheri.org/laendlicheentwicklung.htm

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